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10.05.2007: 8. Mai – wir feiern nicht!
Vor 62 Jahren endete der zweite dreißigjährige Krieg und die Waffen schwiegen, doch nur die Waffen der Deutschen schwiegen, das Morden, Vergewaltigen, Rauben, Versklaven… der „Befreier“ begann erst richtig. Was vielen vergessen, dieser Krieg wurde nicht gegen Hitler oder die Nationalsozialisten geführt, sondern gegen das deutsche Volk. Der 8. Mai 1945 ist für uns ein Tag des Elends, der Qual, der Trauer und der Besatzung. Deutschland, das deutsche Volk hatte sechs Jahre lang im gewaltigsten Krieg aller Zeiten um die Existenz gekämpft.
Der Tag des Friedens oder besser gesagt des Waffenstillstandes, denn auf einen Friedensvertrag warten wir bis heute, brachte aber erst vielen Millionen Deutschen die Hölle auf Erden.
Nach der Befreiung sollten noch einmal viele Millionen Deutsche sterben, nicht weil sie vielleicht überzeugte Nationalsozialisten waren, nicht weil sie vielleicht als einfache Soldaten für ihre Heimat gekämpft hatten, nicht weil sie vielleicht einmal Hitler gewählt hatten, nein, sie sollten sterben weil sie Deutsche waren.
Egal ob Soldat oder Zivilist, Mann oder Frau, Säugling oder Greis, jeder Deutsche war für sie ein Verbrecher und für viele Deutschenhasser und Geschichtsverdreher ist es auch heute noch so.
Deutschland wurde damals besetzt, geteilt und zerstückelt. Es wurde ausgeraubt und geplündert.

Während alle Bundestagsparteien die Niederlage auch heute wieder feierten und den ausländischen Opfern gedachten, haben Mitglieder des NPD Kreisverbands Segeberg-Neumünster und freie Nationalisten den 8. Mai traditionell als „Tag der Ehre“ begangen. Wie seit Jahren trafen sich ein knappes Dutzend junge Aktivisten an einem Ehrenmal – diesmal in Wahlstedt – und befreiten es vom Dreck der heutigen Zeit. Glücklicherweise sind unsere Ehrenmäler noch besser gepflegt als die der Großstädte, doch bei näherem Hinsehen finden sich noch immer viele verbesserungswürdige Stellen. Mit Harken, Schaufeln, Bürsten, Wasser und gewaltigem Einsatzwillen bewaffnet wurde das große Steindenkmal von allen Seiten geputzt, bis es nach etwa zwei Stunden seinem Ursprungszustand nahe war. Blumen wurden rund um das Denkmal gepflanzt und Müll gesammelt. Als schließlich die Dämmerung einbrach, war die Arbeit gerade geschafft.
Zum Andenken an unsere Vorfahren wurde nun noch im Halbkreis Aufstellung genommen und ein Kamerad hielt einen kurzen Vortrag zum 8. Mai und der Geschichtsverdrehung, der wir heute unterliegen. Die anschließende Gedenkminute ließ alle Teilnehmer eins werden mit der Vergangenheit und neue Kraft für die zukünftige politische Arbeit entstehen. Doch auch der gemütliche Teil sollte nicht fehlen, zum Aufwärmen und weiteren politischen diskutieren fuhren die Teilnehmer in eine nahegelegene Gaststätte und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
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