Landesversammlung in Schleswig-Holstein
Die schleswig-holsteinische Landeregierung plant - mal wieder über die Köpfe der Anwohner hinweg -, die Erstaufnahmeunterkunft in Boostedt für bis zu 2.500 Asylanten auszubauen. Das verkündete die CDU-Staatssekretärin Söller-Winkler auf einer erneuten Einwohnerversammlung und zog damit den Unmut vieler der 850 Anwesenden auf sich. Vor etwa einem Jahr klang das noch ganz anders, da redete die Staatssekretärin von einer Obergrenze von "nur" 500 Asylanten für Boostedt. Alles nur leere Worthülsen, von denen die Staatssekretärin jetzt nichts mehr wissen möchte. Auf eine Frage eines Anwohners, wo denn die Höchstgrenze für Boostedt liegen würde, antwortete Söller-Winkler: "Das Boot ist noch lange nicht voll". Eine Aussage, die die Stimmung im Saal anheizte. Unter lautstarken Beschimpfungen verließen rund 1/3 der Anwesenden den Saal.

Bereits bevor die eigentliche Einwohnerversammlung begann, fand vor der Tür der Sporthalle eine Protestkundgebung besorgter Bürger statt. Natürlich durften auch die unverbesserlichen Gutmenschen um Angelika Beer und Jonny Griese nicht fehlen, die sich mit "Willkommens"-Plakaten der Lächerlichkeit preisgaben. Auch der NPD-Ratsherr Mark Proch war mit einigen Parteimitgliedern vor Ort und gesellte sich zu den rund 100 Demonstranten auf dem Vorplatz der Sporthalle. Nach einigen kurzen Unterhaltungen mit besorgten Boostedtern wurden eigens für die Einwohnerversammlung gedruckte Flugblätter in die Briefkästen und an die Fahrzeuge rund um die Sporthalle verteilt. Die Verteilung verlief störungsfrei und wurde von den Anwohner wohlwollend aufgenommen.

Die Nationaldemokraten stehen hinter der einheimischen Bevölkerung in Boostedt (und in allen anderen betroffenen Städten und Gemeinden) und werden auch zukünftig regelmäßig Präsenz zeigen und Unterstützung vor Ort bieten, wenn sich unter den Anwohnern Widerstand gegen die volksfeindliche Politik der Versagerparteien regt.




J. Lemke

20.10.2015
 
zurück |