Erstaufnahmeunterkunft überfüllt!
- Sporthalle in Neumünster wird Hals über Kopf für Asylanten geräumt -

Das Land Schleswig-Holstein scheint mit dem steigenden Asylantenzustrom sichtlich überfordert zu sein. Hals über Kopf müssen 400 Asylanten in der Sporthalle der Gesamtschule Brachenfeld untergebracht werden, weil die Erstaufnahmeunterkunft in Neumünster aus allen Nähten platzt.

Das Innenministerium hatte Neumünster am Mittwoch um Hilfe gebeten. Natürlich hat Oberbürgermeister Olaf Tauras sofort reagiert und den sogenannten Katastrophenabwehrstab einberufen. Das Rote Kreuz war umgehend damit beschäftigt, Feldbetten und Decken in die Sporthalle zu transportieren und begann mit den Aufbauarbeiten. Auch NPD-Ratsherr Mark Proch überzeugte sich vor Ort über die Geschehnisse und führte Gespräche mit dem Roten Kreuz.

"Die Asylantenflut ist ein politisches Problem und war absehbar. Die NPD hat schon immer davor gewarnt. Jetzt bekommen die Herrschenden die Quittung für Ihre fragwürdige "Willkommenspolitik". Auch wenn ich die Unterbringung von über 400 Asylanten in einer Schulsporthalle entschieden ablehne, muß ich zumindest anerkennen, daß das Rote Kreuz vor Ort grundsätzlich eine gute Arbeit leistet!", so Mark Proch nach dem Ortstermin.

Leidtragende dieser verfehlen Asylpolitik, die den Herrschenden langsam über den Kopf zu wachsen scheint, sind wieder einmal die Anwohner der umliegenden Einfamilienhaussiedlung und die Bewohner des nahegelegenen Alten- und Pflegeheimes. Doch auch Beeinträchtigungen des Schulbetriebes sind in der letzten Woche vor den Ferien unvermeidlich, wenn 400 Asylanten auf engstem Raum direkt neben der Schule einquartiert werden. Und mit Blick auf die steigenden Asylantenzahlen ist nicht absehbar, ob es wirklich nur eine Übergangslösung für wenige Wochen bleiben wird.

Die jetzige Situation hat das Land Schleswig-Holstein teilweise selber verursacht. Wenn Scheinasylanten nicht unser Land verlassen müssen, sondern lieber von Humanität und Integration gefaselt wird, fehlen Unterbringungsmöglichkeiten für die wenigen wirklich politisch Verfolgten. In Deutschland leben derzeit 600.000 abgelehnte Asylbewerber. Das ergab eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer (CSU) beim Bundesinnenministerium.

Die Grenze der Belastbarkeit ist längst überschritten, daher fordern die Nationaldemokraten einen sofortigen Aufnahmestopp von weiteren Asylbewerbern. Solange Scheinasylanten nicht konsequent abgeschoben werden, wollen wir keine weiteren Asylanten im Land, weder in der Sporthalle der Gesamtschule Brachenfeld noch woanders!




J. Lemke

11.07.2015
 
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